Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

OB-Wahl in Germering 2026: Diese Frauen und Männer wollen das Oberbürgermeisteramt in Germering

OB-Wahl in Germering 2026: Diese Frauen und Männer wollen das Oberbürgermeisteramt in Germering - Fetchub

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Die Große Kreisstadt Germering wird von Mai an einen neuen Oberbürgermeister haben – oder erstmals eine Oberbürgermeisterin. Denn der Amtsinhaber seit 2008, Andreas Haas (CSU), kandidiert nicht erneut.  Das Amt hat er immer mit spürbarer Leidenschaft ausgefüllt, zuweilen auch auf Kosten der eigenen Gesundheit. 2020 wurde er trotz zweier Gegenkandidaten mit knapp 69 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt, sechs Jahre zuvor waren es sogar 72 Prozent. Erneut anzutreten wäre möglich gewesen, Haas wird im Februar 62 Jahre alt. 18 Jahre seien aber genug, das sagte er schon 2024. Die mehr als 42 000 Einwohner der Großen Kreisstadt werden einen jungen Nachfolger oder eine junge Nachfolgerin bekommen, denn keiner der bisher fünf Kandidaten ist älter als 36.

Kinderbetreuung, günstiger Wohnraum, das Großprojekt am Kreuzlinger Feld, das nach einem Bürgerentscheid neu geplant werden muss, die Umgestaltung des Volksfestplatzes, Schulsanierungen beziehungsweise Neubau, Digitalisierung der Verwaltung – an wichtigen Projekten mangelt es Germering nicht. Auch der Klimawandel beschäftigt die Stadt, 2025 wurde ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet. Die Stadt steht zwar momentan finanziell gut da. Das könnte sich aber in den kommenden Jahren ändern, vor allem durch eine höhere Kreisumlage. Keine einfache Ausgangssituation also. Da schadet es sicher nicht, dass drei der Bewerber schon Erfahrung in der Kommunalpolitik mitbringen.

Johannes Kirmair (CSU) möchte seinem Parteifreund Andreas Haas als Oberbürgermeister von Germering nachfolgen.
Johannes Kirmair (CSU) möchte seinem Parteifreund Andreas Haas als Oberbürgermeister von Germering nachfolgen. (Foto: Niels P. Jørgensen)

Für die CSU möchte Johannes Kirmair, ein 32-jähriger Landwirt, in die nach seinen eigenen Worten sehr großen Fußstapfen von Haas treten. Seine Familie, tief in der Großen Kreisstadt verwurzelt, betreibt den Stanishof mit Hofmetzgerei an der Augsburger Straße. Johannes Kirmair gehört dem Stadtrat seit 2020 an, er ist Jugendreferent, seit Oktober 2025 auch Fraktionsvorsitzender. Bei seiner Kandidatur setzt er nach eigenen Worten auf Bodenständigkeit und Tradition, aber auch auf Innovation.

Sophie Schuhmacher (Grüne) hat den OB schon vertreten und kandidiert jetzt selbst.
Sophie Schuhmacher (Grüne) hat den OB schon vertreten und kandidiert jetzt selbst. (Foto: Karl-Wilhelm Götte)

Schon 2014 ist Sophie Schuhmacher erstmals für die Grünen in den Stadtrat gewählt worden, da machte sie gerade Abitur in ihrer Heimatstadt Germering. Seit 2020 ist sie dritte Bürgermeisterin, hat seither immer wieder den Oberbürgermeister vertreten. Mit ihren 30 Jahren bringt sie also schon jede Menge Erfahrung mit, ihre OB-Kandidatur kann man daher zurecht konsequent nennen. Als Referendarin unterrichtet sie am Planegger Gymnasium Deutsch und Geschichte, in Deutschdidaktik hat sie promoviert.

Die Germeringer SPD hat Daniel Liebetruth nominiert.
Die Germeringer SPD hat Daniel Liebetruth nominiert. (Foto: Niels P. Jørgensen)

Der OB-Kandidat der SPD ist ebenfalls Lehrer: Daniel Liebetruth, 36, unterrichtet am Max-Born-Gymnasium Mathematik, Ethik, Latein und Informatik. Der gebürtige Germeringer gehört ebenfalls bereits dem Germeringer Stadtrat an, ist seit 2020 Fraktionssprecher der SPD. Außerdem hat er diverse Parteiämter und weitere Mandate inne. Schon im März 2025 wurde Liebetruth von seiner Partei einstimmig als Kandidat nominiert.

Michael Pfisterer (ÖDP/Parteifrei) tritt als Parteifreier an.
Michael Pfisterer (ÖDP/Parteifrei) tritt als Parteifreier an. (Foto: Niels P. Jørgensen)

Die ÖDP hat zusammen mit den Parteifreien Micha Pfisterer als OB-Kandidaten nominiert. Der 33Jährige ist Geschäftsführer einer von ihm schon mit 16 Jahren gegründeten IT-Firma, und Politik für Unternehmen gehört auch zu seinen Schwerpunkten. Nachhaltigkeit sehe er nicht als Schwerpunkt für Germering, deshalb sei er auch nicht Mitglied bei der ÖDP, sagt er. Er gehört dem Stadtrat bisher nicht an. Micha Pfisterer, der seit seiner Kindheit in Germering lebt, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Yulia Nikishina (Die Linke) ist die jüngste der fünf Bewerber.
Yulia Nikishina (Die Linke) ist die jüngste der fünf Bewerber. (Foto: Niels P. Jørgensen)

Die jüngste Kandidatin wurde von der Partei „Die Linke“ nominiert. Es ist die 26-jährige Physikstudentin Yulia Nikishina, die seit zwei Jahren in Germering lebt. Sie möchte nach eigener Aussage gegen die hohen Mieten in Germering kämpfen, die Stadt für junge Menschen attraktiv machen und die Bürgersprechstunden ausweiten. Die Linke hat derzeit ein Mandat im Germeringer Stadtrat.