Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Handwerk und Industrie bekommen endlich denselben Schutz wie Lebensmittel. Hersteller können ihre Traditionsprodukte jetzt mit einer geografischen Angabe schützen lassen. Das gab das Deutsche Patent- und Markenamt (München) bekannt. Bisher galt dieser europaweite Schutz nur für Alkohol und Erzeugnisse wie die Thüringer Bratwurst.

Die neue Regelung eröffnet vielen lokalen Produkten Möglichkeiten: Glaskunst aus Lauscha, Jenaer Glas, Meissner Porzellan oder Uhren aus Glashütte können nun geschützt werden. Laut einer Studie der EU-Behörde für geistiges Eigentum (EUIPO) kommen 39 Waren aus Deutschland dafür infrage.

Von Plauener Spitze bis Sonneberger Spielzeug

Aus Sachsen profitieren könnten unter anderem Plauener Spitze, Sebnitzer Kunstblumen, Holzkunst aus dem Erzgebirge, Musikinstrumente aus dem Vogtland oder Freiberger Präzisionsmechanik. Für Thüringen nennt die Behörde neben der traditionellen Lauschaer Glaskunst mit ihrem bekannten Christbaumschmuck auch Rhöner Holzschnitzereien oder Sonneberger Spielzeug als Kandidaten. Weitere Vorschläge kommen aus anderen Bundesländern – darunter Kölnisch Wasser oder Ravensburger Spiele.
Die EU-Verordnung existiert seit 2023, die deutsche Umsetzung gilt ab sofort. Bislang waren nur Alkohol und landwirtschaftliche Güter geschützt – darunter Lübecker Marzipan.

„Wertschöpfung steigern und Arbeitsplätze sichern“

Eva Schewior, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, betont: „Geschützte Herkunftsangaben untermauern die Bedeutung regionaler Erzeugnisse und schaffen Bewusstsein für ihren Wert.“ Und weiter: „Zudem helfen sie dabei, traditionelles Know-how in den entsprechenden Regionen zu erhalten, Wertschöpfung zu steigern und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.“

Deutsche Anträge laufen über das Bundespatentamt, danach geht es weiter ans EUIPO. Besonders häufig auf der Liste: deutsches Porzellan. Dazu zählen Berliner, Dresdner, Freiberger, Fürstenberger, Hutschenreuther, Meißner und Nymphenburger Porzellan. Meißen gilt als älteste Porzellan-Manufaktur Europas.